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23.12.2016 12:47
Kategorie: Turnierberichte

Internationales A-Jugend-Turnier in Bonn

Starke Teamleistung der TVA-Jungs

Der traditionelle A-Jugend-Klassiker in Bonn fand am 10. und 11. Dezember 2016 für weibliche und männliche Fechter statt.

Die sechs TVA-„Herren“ durften am Samstag ran. 

Robin Weiß (151) und Philipp Martinez (124) erwischte es ziemlich bald in der „Poolphase“ des Turniers. 

Lukas Mußmann belegte nach der Vorrunde einen hervorragenden 24-sten Rang und musste im 128er-KO auf die Blanche, ließ dort aber mit einem 15:12-Sieg wenig anbrennen und stieß zu seinen Teamkameraden, Jan Talan, Leon Gießer und Jonas Löflath, die durch ihre starken Vorrundengefechte allesamt direkt für das 64er-KO qualifiziert waren.

Hier musste sich Lukas Mußmann denkbar knapp und unglücklich mit einem 14:15 gegen Haas aus Hochwald verabschieden. Mehr Glück hatte Leon Gießer, der sein Gefecht nervenstark nach einem 11:14-Rückstand noch drehen konnte und mit 15:14 als Sieger vom Platz ging. Den deutlichsten Sieg des TVA-Teams erlangte Jonas Löflath durch ein 15:6. Nachdem sich auch Jan Talan (15:9) souverän zeigte, fanden sich drei (!) TVA-Fechter im 32er-KO dieses hochklassigen Turnieres.

Leider war in dieser Runde für alle unsere Fechter Schluss. Leon Gießer verabschiedete sich gegen den späteren Zweiten Artur Fischer aus Leipzig mit einem ordentlichen 10:15. Jonas Löflath war mit seiner 11:15-Niederlage gegen Helbig (ebenso Leipzig) dem Sieg noch am Nächsten, während Jan Talan gegen Eßer (Leverkusen) nicht ins Gefecht fand (8:15).

Eine sehr starke Teamleistung (Talan 21, Gießer 22, Löflath 24, Mußmann 34), die für den Mannschaftswettbewerb der Deutschen Meisterschaft Hoffnungen weckt.

Am Sonntag  folgten sechs TVA-Fechterinnen ihren männlichen Kollegen.

Für die beiden jungen Fechterinnen Kristin Schädel und Laura Marschall war das Turnier bereits nach den beiden Vorrunden beendet. Laura Marschall scheiterte um drei Plätze denkbar knapp am ersten Cut. Marina Klees und Vanessa Ahnert konnten sich für die zweite Poolrunde qualifizieren und erneut Punkte für die bayerische Rangliste mit  nach Hause nehmen.  Für beide Fechterinnen war allerdings in der zweiten Poolphase Schluss.

Amelie Löflath ließ es in der ersten Runde mit drei Siegen und ebenso vielen Niederlagen noch ausgeglichen angehen, konnte sich aber in der nächsten Runde ohne weitere Niederlage als 34ste für das 128er-KO qualifizieren. Dort erreichte sie mit einem souveränen 15:7-Sieg ungefährdet die nächste Runde. 

Michaela Dietrich beendete die erste Runde mit sechs Siegen ohne Niederlage und konnte in der zweiten Runde weitere drei Siege (bei zwei Niederlagen) einfahren. Sie war damit an Nummer 21 gesetzt und qualifizierte sich damit direkt für den 64er-KO.

Dort allerdings nahm das Drama für die beiden TVA-Fechterinnen seinen Lauf. Amelie Löflath unterlag  mit einem denkbar knappen 14:15 der Offenbacherin Zahn. Ihre Vereinskollegin Michaela Dietrich verabschiedete sich mit demselben unglücklichen Ergebnis aus dem Turnier. 

Gleichwohl konnten beide Punkte auf der deutschen und der bayerischen Rangliste erringen. Amelie Löflath wurde am Ende 48ste, während Michaela Dietrich das Turnier als 40ste beendete. Beide zeigten sich zunächst  enttäuscht. Trainer Waldemar Schneider konnte aber nach den hervorragenden Vorrundenergebnissen sehr wohl festhalten, dass mit beiden in Zukunft noch mehr zu rechnen ist.  

Ein insgesamt sehr ansprechendes Turnierergebnis ohne absolutes Spitzenergebnis zeigt den Trainern und Verantwortlichen der TVA-Fechtabteilung eine immer größere Breite an Fechtern, die auch auf diesen hochklassigen Turnieren mit der großen Konkurrenz mithalten können. WEITER SO!