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08.11.2016 19:59
Kategorie: Turnierberichte

Vier Fechter im Norden

TVA Jugend sammelt Erfahrung in Osnabrück

Das traditionelle Juniorenturnier in Osnabrück am vergangenen Wochenende (5. und 6. November) wurde in diesem Jahr nur von vier TVA-Fechtern besucht.

Am Samstag waren unsere beiden „Neujunioren“ Fabian und Manuel Rieblinger am Start. Hier ging es um eine weitere Standortbestimmung. Schließlich sind beide TVA-Jungs im ersten Jahr als „echte Junioren“ dabei. Zudem sollten weitere Punkte in diesem deutschen und bayerischen Qualifikationsturnier gesammelt werden.

In einem internationalen Feld gingen 164 Fechter an den Start. Wie sich zeigte, waren beide TVA Fechter in der Vorrunde bestens aufgelegt. Manuel Rieblinger gewann alle sechs Gefechte, während sein Bruder nur eine Niederlage zu verzeichnen hatte.

In der folgenden Zwischenrunde konnte Fabian Rieblinger drei (von sechs) Mal als Sieger von der Blanche gehen. Sein Bruder schaffte einen Sieg mehr.

Im ersten KO-Gefecht fand Fabian Rieblinger leider kein Mittel, den Heidenheimer Folz zu stoppen, und musste sich mit 7:15 geschlagen geben. Er erreichte im Endklassement den 70. Platz, deutete aber mit seiner hervorragenden Vorrunde an, dass in Zukunft mit noch besseren Ergebnissen zu rechnen ist.

Früh in Rückstand geriet auch Manuel Rieblinger in seinem 128-KO-Gefecht. In einer kämpferisch und fechterisch überzeugenden Leistung konnte er das Blatt noch wenden und siegte am Ende ungefährdet mit 15:11.

Auch im 64er-KO setze sich der Siebte der diesjährigen deutschen A-Jugendmeisterschaft mit 15:12 gegen Schier aus Saalfeld durch. Erst im 32-er-KO war gegen den späteren Siebten Postma (Niederlande) Schluss. Manuel Rieblinger konnte damit weitere wichtige Punkte auf der deutschen Juniorenrangliste sammeln und belegt derzeit einen hervorragenden 22. Platz.

Für die beiden TVA-Mädels ging es am Sonntag vorwiegend darum, weitere Turniererfahrung zu sammeln. Mit den A-Jugendlichen Amelie Löflath und Michaela Dietrich wagten sich zwei Jungtalente an den Start. Für Michaela Dietrich war bereits nach der Vorrunde Schluss. Amelie Löflath schied in der Zwischenrunde aus.

Das vom kurzfristig erkrankten Trainer Vladi Schneider gesetzte Ziel, weitere Erfahrungen bei großen Turnieren zu sammeln, konnten beide Fechterinnen trotz kurzfristiger eigener Enttäuschung umsetzen. Immerhin zeigten sie, dass sie gegen einen Großteil der erheblich älteren Gegnerinnen in der Vorrunde gut mithalten konnten. Mit etwas mehr Routine sollten beiden in den nächsten Jahren der ein oder andere Sieg mehr gelingen.