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02.02.2015 19:49
Kategorie: Turnierberichte

Ziemlich gut, aber mit Luft nach oben

A-Jugend beim Zeppelinturnier in Friedrichshafen


Von den ursprünglich gemeldeten 10 Jungs aus Augsburg fanden sich schließlich nur vier in Friedrichshafen zum nationalen A-Jugendturnier ein – der Rest musste mit Grippe das Bett hüten.

Aber die, die an den Bodensee fahren konnten zeigten eine ordentliche Vorstellung. Als bester Bayer konnte sich Fabian Rieblinger auf Platz 47 unter den rund 150 Degenfechtern der U17 aus ganz Deutschland platzieren. Nach drei Siegen in der Vorrunde und fünf in der Zwischenrunde, konnte er sich im 128er-KO nur knapp  gegen Vincent Piefke aus Osnabrück durchsetzten. Im 64er-KO musste er dann in einem spannenden Gefecht gegen Lennart Esser aus Leverkusen etwas zu früh die Waffen strecken.

Sein Zwillingsbruder Manuel Rieblinger überstand ebenfalls problemlos die Vor- und Zwischenrunde, besiegte den Ditzinger Laurin Sauer klar und blieb ebenfalls im 64er-KO knapp mit 13:15 an Hugo Lotter aus Waldkirch hängen. Am Ende Platz 53 für den bayerischen Ranglistenersten der sich etwas mehr vorgenommen hatte.

Der dritte im Bunde, Jakob Schöffler, startete gleich mit fünf Siegen in der Vorrunde und meisterte auch die Zwischenrunde souverän. Leider vertändelte er das erste Gefechtsdrittel im 128er-KO und konnte den Rückstand leider nicht mehr aufholen. Damit Platz 66 für einen sichtlich verärgerten Jakob.

Vierter Frühaufsteher und einziger 2000er, Jonas Löflath, hatte vor seinem ersten nationalen A-Jugendturnier größten Respekt, sicherte sich aber in der Vorrunde vier solide Siege. In der Zwischenrunde gelang ihm leider nur noch ein Sieg bei zwei hauchdünnen 4:5 Niederlagen die ihn am Weiterkommen hinderten. Am Ende ein guter Platz 97 für Jonas in seinem ersten Jahr in der A-Jugend.

Das Fazit des Wettkampfs lässt sich auf "wir sind ganz nah dran und die Jungs müssen nur noch daran glauben, dass es für sie ganz weit nach vorne gehen kann" zusammenfassen. Die Leistungen passen grundsätzlich und die DM-Qualifikation ist für Manuel Rieblinger, Fabian Rieblinger, Jakob Schöffler sowie den in Friedrichshafen erkrankten Vincent Möckl bereits vor dem letzten bayerischen Qualifikationsturnier im März in trockenen Tüchern. Darauf lässt sich weiter aufbauen.